Auswärtssieg-Serie der ZWEITEN konnte trotz guter Leistung nicht wiederbelebt werden

An Samstag Nachmittag machte sich die Bayerliga-Reserve des ESV auf den weiten Weg nach
Kempten, um die kürzlich gerissene Auswärtssieg-Serie wiederzubeleben. Nach fast 90-minütiger
Fahrt angekommen, die Uhr- und Fahrzeit in den Knochen, wollte man den Gastgebern vor
heimischen Publikum keine Punkte schenken und bis auf’s Letzte kämpfen. Die Chancen und Zeichen
standen gut da die SG Kottern-Kempten gerade erst letzte Woche eine herbe 44:28 Niederlage
auswärts gegen den TV Waltenhofen kassieren musste.
Mit dieser Motivation ging man mit viel Elan und noch mehr Herz in die erste Hälfte des Spiels und
konnte auf teilweise fünf Tore Abstand ausbauen. Schnelle Wechsel und Spielzüge im Angriff ließen
den Gastgebern kaum Luft zum Erholen. Erschwerend kamen dann noch die nicht verwandelten 7m
Würfe der SG Kottern-Kempten dazu – Keeper Michael Bauer war der Joker der Eichenauer was 7m
Würfe angeht und konnte mit einer persönlichen Bestleistung 3 von 5 7m Würfe halten.
Das letzte Tor zur Halbzeit fiel zu Gunsten der Gastgeber noch kurz vor Abpfiff und dämpfte leider
die Stimmung der Eichernauer und so stand es dann lediglich 14:17 für die Zweite.
Dadruch ließ man sich natürlich nicht entmutigen und so ging man wieder mit dem Schwung der
ersten Spielminuten in die zweite Hälfte und konnte anfangs noch auf bis zur vier Tore ausbauen. Die
SG Kottern-Kempten gab sich keineswegs geschlagen und konnte in der zweiten Hälfte der zweiten
Spielzeit die Tordifferenz aufholen und die Zweite mit zeitweise drei Toren Abstand überholen.
Gegen Ende entwickelte sich das Spiel zu einer hitzigen, emotionalen Partie und man konnte die
anfängliche Coolness nicht wiederherstellen. Am Ende verliert die Zweite unverdient und tragisch in
Kempten und konnte die heiß ersehnte Auswärtssieg-Serie nicht wiederbeleben.
Man kann jedoch eine stetige Entwicklung und Verbesserung der Mannschaft bzgl Spielsicherheit
und Technik feststellen – gerade deswegen sind diese Niederlagen wie in Kempten besonders
schmerzlich.
Nun gilt es die kleine indivuiduellen Makel im Training bzw. in der Videoanalyse aufzuarbeiten, damit
man zum Ende des Jahres vor heimischer Kulisse gegen den TSV Ottobeuren II einen wohlverdienten
Heimsieg einfahren kann. Das Spiel findet am 15.12. um 20 Uhr statt.

 




Eure Zweite