Souveräner Sieg im letzten Heimspiel

Am vergangen Wochenende stand für die Eichenauer Damen wieder ein Heimspiel vor der Tür und auch schon das letzte für die Saison 2018/19. Wieder einmal nahmen sich die Mannschaft unter der Woche vor, konzentriert und engagiert im Training zu arbeiten um den Fans und Zuschauern zu zeigen, was die Eichenauer Heimstärke bedeutet. Auch wenn man an diesem Spieltag gegen das Tabellenschlusslicht, den TSV Ottobeuren II spielte, wollten sie den Gegner nicht unterschätzen, denn diese setzten in den letzten Spielen auf zwei wichtige und herausragende Spielerinnen ihrer ersten Garde.

Beim Aufwärmen wurde den Starzelbacherinnen einmal mehr klar, dass sie an diesem Tag die wohl magerste Besetzung der ganzen Saison aufs Feld brachten. Zu den Verletzten Melanie Riemschneider und Sophia Egenberger stieß nach dem Spiel gegen den SC Weßling nun auch Jessica Schweitzer, an dieser Stelle noch einmal gute Besserung euch dreien!




Doch angetrieben durch die Ansprache vor dem Spiel und den vielen Fans im Rücken startete das Spiel, wie man sich es nur in besten Träumen ausmalen konnten. Die Abwehr stand in der ersten Halbzeit wie eine Wand und eine gut aufgelegte Petra Jäckel entschärfte ein ums andere Mal die Würfe der Gegner, sodass man mit lediglich 3 Gegentreffern in die Halbzeit ging. Im Angriff gelang es den Eichenauerinnen durch einfache Tore den Vorsprung immer und immer mehr aufzubauen. Hervorzuheben ist dabei vor allem die rechte Angriffsseite, Katharina Kolb und Katharina Schneider waren an diesem Tag nicht zu stoppen.

Kurze Verschnaufpause gab es dann in der Halbzeit, in der der Trainer Stricker nochmals auf das gute Tempospiel aufmerksam machte, aber dennoch Konzentration von seiner Mannschaft forderte. Zurück auf der Platte startete das Angriffsspiel mit vier hineinaderfolgenden Toren für die Starzelbacherinnen. Egal ob Rückraum-, Außen oder Kreisspieler, an diesem Tag trafen alle. Durch schöne Szenen und Wechseln im Rückraum, gelenkt durch die hervorragend aufgelegte Verena Zerbes, kamen vor allem die Außenspieler zu großen Winkeln und zu guten Torchancen. Knapp am 40. Tor vorbei, welches sich die Damen und Zuschauer sichtlich wünschten und dem höchsten Sieg der Saison endete das Spiel 39:21. Die Einzige Anmerkung und Verbesserung gab es in der zweiten Halbzeit in der Abwehrarbeit. Denn die Spielerinnen des TSV kamen nun deutlich besser gegen die 6:0-Formation der Gastgeberinnen an und schafften es immer und immer wieder Lücken in der Mitte zu reißen, die entweder die Rückraumspieler für sich selbst nutzten oder gekonnt den Kreis anspielten. Mit 18 Gegentreffern kann man in dieser Hälfte nicht glücklich sein.

Dennoch feierten die Damen danach in der Küche noch das letzte Heimspiel mit einem Ausstiegskasten von Martina Sterff und Katharina Sattler, an dieser Stelle wünschen wir euch beide alles Gute und kommt jederzeit wieder!