Mit dem Ergebnis zufrieden, mit der eigenen Leistung nicht ganz

Am vergangenen Samstag, nach dreiwöchiger Spielpause empfingen die Starzelbacherinnen die Damen aus Weßling zum Heimspiel – allerdings nicht in der eigenen Halle.
Da der Budriotempel als Unterbringung für Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine verwendet wird, wurde das Spiel in der Halle der Brucker Panther ausgetragen. Auch zum Trainieren mussten die Eichenauer Damen zwei Wochen vor dem Spiel fremde Hallen nutzen und längere Fahrwege auf sich nehmen. Trotz dieser alles andere als idealen Voraussetzungen war es das Ziel konzentriert ins Spiel zu Starten und an den letzten souveränen Heimsieg anzuknüpfen.
Dies gelang leider nur teilweise. Nach dem Anpfiff starteten die Damen zwar motiviert, vergaben aber von Anfang an wichtige Chancen. So war der Spielstand trotz einer spielerischen Überlegenheit der Eichenauerinnen bis zur 10. Minute ausgeglichen. Nun schienen diese endlich richtig Zugang zum Spiel gefunden zu haben und konnten sich in den nächsten 10 Minuten mit 4 Toren absetzen. Doch leider zog sich eine Unkonzentriertheit an diesem Tag durch die ganze Mannschaft und so landete der Ball auch weiterhin oft neben dem Tor. Zur Halbzeit mussten sich die Eichenauer Damen mit einem Spielstand von 12:10 zufrieden geben.
Auch in der zweiten Halbzeit konnten sich die Eichenauerinnen nicht von dieser Unkonzentriertheit befreien. Zudem kam es zu Abspracheproblemen in der Eichenauer Abwehr, was des Weßlingern die Möglichkeit gab über einige Kreiszuspiele den Spielstand wieder auszugleichen. Ab der 40. Minute war das Spiel zusätzlich geprägt von einigen Zeitstrafen, während die Starzelbacherinnen weiterhin Chancen nicht nutzen konnten. Bis 3 Minuten vor Abpfiff schwankte die Toranzeige zwischen den Mannschaften vor und zurück. Dann endlich konnten sich die Eichenauerinnen wieder mit zwei Toren absetzen. Mit einem Spielstand von 22:20 Toren wurde das Spiel zur Erleichterung der Eichenauer Damen abgepfiffen – ein Sieg der leichter und sicherer gewesen sein könnte.
Nun gilt es sich für das nächste Spiel wieder auf die eigenen Stärken zu konzentrieren, auch wenn man sie in dieser Partie nicht immer zeigen konnte.

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